Winterzauber (Ein Tag auf dem Gamrig, Februar 2019)

Winterzauber im Elbsandstein

Wenn im Winter der Schnee fällt verwandelt dieser die Landschaft in eine einzigartige Winterlandlandschaft. Die schneebedeckten Felsriffe und die einzigartigen Sandsteinformationen sehen dann immer ganz besonders aus.

Es ist ein ganz besonders schönes Gefühl wenn man durch den Schnee stapft und den Schnee knirschen hört. Oft ist das aber auch mühsam, gerade wenn man knietief im Schnee versinkt.

Aber solche Mühen nimmt man gern in Kauf, denn Winterbilder sind etwas ganz besonderes.

In der ersten Februarwoche im Jahr 2019 war es endlich mal wieder soweit und auch im Elbsandsteingebirge fiel wieder etwas Schnee und die fast schon grauen und trist wirkenden Wälder, verwandelten sich für eine kurze Zeit wieder in Märchenlandschaften.

Hier sehen wir Waltersdorf, ein Ortsteil der Stadt Bad Schandau. Dahinter erkennt man schon die schneebedeckten Hänge des Rosenbergs, ein Kegelberg welcher sich in der Böhmischen Schweiz befindet. Die Fernsicht war an diesen Tag so gut, dass man eben bis in die Böhmische Schweiz blicken konnte.

An diesen Tag hatte ich mir spontan einen Tag Urlaub genommen um ein paar Bilder aufzunehmen. Mein Ziel war an diesen Tag der Gamrig. Der Gamrig ist ein zerklüfteter Sandsteinfelsen in der Nähe von Waltersdorf. Der Aufstieg ist nicht besonders schwer und auch nicht lang, aber man hat von da oben eine sehr schöne Sicht auf das Elbsandsteingebirge. Man blickt hier vor allem auf den kleinen Kurort Rathen, man sieht fast alle Tafelberge der Sächsischen Schweiz und man hat einen schönen Blick auf die untergehende Sonne.

An diesem Tag war ich nicht ganz allein. Eine Wanderin aus Dresden nutzte ebenfalls das tolle Wetter und genoß den schönen Nachmittag da oben. Der Schnee war fast noch unberührt an diesen Tag. Vor einigen Jahren, wo ebenfalls schon einmal viel Schnee lag, traf ich dort oben den Weihnachtsmann.

Als die Sonne dann langsam unterging, wechselte ich schnell den Standpunkt. Hier testete ich als erstes mein neuestes Objektiv. Hier hatte ich eine kleine Kiefer im Blick, die ich mit diesen lichtstarken Objektiv freistellen konnte.

Dann kam der schönste Moment. Die Sonne hat den Schnee an diesen Tag so stark erwärmt, das dieser zu schmelzen begann und es bildete sich Nebel. Dieser Nebel zog durch den kleinen Kurort Rathen. Es sah fantastisch aus wie der Nebel da entlangzog. Solch eine Stimmung hat man im Winter nicht immer. Die Sonne sank dann hinter dem Horizont und dabei konnte ich dieses Bild machen.

Ich stand einfach nur noch da und genoss diese Stimmung. Es ist so schön was uns die Natur alles so bietet, das ist besser als jeder Film im Fernsehen.

Dann wurde es aber auch alle höchste Zeit das Objektiv zu wechseln, den ich wollte unbedingt die Stimmung einfangen, wie der Kurort Rathen vom Nebel regelrecht verschlungen wurde. Dann wurde es auch immer kälter und natürlich auch dunkler und so habe ich den Abstieg gewagt. Unten angekommen hatte ich Mühe und Not wieder vom Parkplatz wegzukommen, denn auf diesen Parkplatz hatte sich eine Eisfläche gebildet. Naja es hat dann doch noch geklappt 🙂

Danach machte ich aber noch einmal einen kurzen Zwischenstopp um die Festung Königstein zu fotografieren. Hier sieht man auch noch einmal den Gamrig mit seinen Kletterfelsen. An dieser Stelle stand ich und habe den Ort Waltersdorf fotografiert und auch die Wanderin getroffen.

Das war doch ein schöner Start in die neue Woche. Ich wünsche Euch jetzt noch einen schönen Sonntag.

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