Gleicher Standpunkt zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten

Es ist schon erstaunlich wie verschieden der selbe Fotostandpunkt zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten aussehen kann. Das Licht ist eines der wichtigsten Gestaltungsmittel in der Fotografie. Das Wort “Fotografie” kommt aus dem dem altgriechischen und bedeutet so viel wie “Mit Licht malen” oder “Mit Licht zeichnen”.

So kann es passieren, dass das Licht die Szenerie eines Bildes in Minuten ändern kann. Aber es ist nicht nur das Licht der Sonne. Auch das Wetter hat einen besonderen Einfluss auf die Bilder. Hat es zum Beispiel am Vortrag geregnet so bildet sich meist in der Nacht dicker Nebel. Dieser Nebel ergibt völlig neue Sichtweisen und es entstehen zum Teil völlig verschiedene Bilder. Ein weiterer Einflussfaktor sind die Jahreszeiten. Viele schöne Bilder entstehen meist im Herbst oder im Winter. Im Herbst sind die Wälder alle ziemlich bunt, danach fallen die Blätter und die Bäume sehen wieder trostlos aus, doch wenn es schneit und die Bäume vom Schnee bedeckt sind, sieht alles wieder ganz anders aus.

Ich möchte Euch hier ein paar solcher Bilder vorstellen. Sie sind zwar nicht ganz genau deckungsgleich, aber man kann es dennoch erahnen. 

Der Raaber Kessel zu verschiedenen Tageszeiten

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Zwischen beiden Bildern liegt nur eine kalte Nacht. Das eine Bild entstand an einem warmen Herbstabend. Die Sonne ging hinter meinem Rücken unter und tauchte das Bild in ein warmes Licht. Die Nacht war zum Teil ziemlich kalt, die Temperaturen fielen unter den “Taupunkt” und in der Nacht bildete sich eine dicke Nebelschicht. Der Nebel scheint die ganze Landschaft “gefressen” zu haben. Man sieht kein Haus mehr. Der Nebel isoliert alles störende und zeigt die Natur in seiner ganzen Pracht.

Der Lilienstein

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Zwischen beiden Bildern liegen 2 Tage. An einem Tag gab es einen schönen Sonnenaufgang, dennoch fehlte der Nebel. Bei dem zweiten Bild bildete sich ein riesiges Nebelmeer, aber die Sonne fehlte. Manchmal ist es einfach wie verhext.

Die Wehlnadel

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Das eine Bild entstand an einem warmen und lauen Sommerabend. Die Abendsonne taucht die Wälder in ein warmes Licht. Im Vordergrund wächst das Heidekraut auf einem Felsen. 5 Monate später sah es dann schon ganz anders aus. Der eisige Winter hatte die Sächsische Schweiz tief im Griff. Es gab den ein oder anderen starken Schneeschauer und die der Schnee bliebt zum Glück auch lange liegen. Er verwandelte das Bild in eine echte Märchenlandschaft.

Am Gleitmannshorn

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Sonnenaufgang am Gleitmannshorn. Während sich die Sonne auf dem einem Bild ankündigt ist sie im anderen Bild bereits aufgegangen. Zwischen beiden Bildern liegen ca. 20 Minuten und dennoch sind diese vollkommen unterschiedlich in der Stimmung.

Die Bastei im Wandel der Jahreszeiten

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Das eine Bild entstand an einem warmen Sommermorgen. Zu dieser Zeit ist die Brücke noch relativ leer. Das andere Bild entstand an einem kalten Winterabend, hier sieht man auch wieder wie unterschiedlich das selbe Bild zu unterschiedlichen Zeiten wirken kann.