Sommergewitter ziehen durch Sachsen

In den letzten Tagen war es sehr warm. Das Thermometer kletterte teilweise bis auf 38 ° Celsius. Dabei war es auch noch drückend schwül. In den Nachrichten fiel dabei immer wieder das Wort “Tropenklima”.

Durch dieses Klima bildeten sich immer wieder Gewitter, die zum Teil über Sachsen hinwegzogen. Zum Glück haben diese aber keinen großen Schaden angerichtet.

27.07.2014

Diese Ereignisse wollte ich mit meiner Kamera aufnehmen und packte schon meine Fototasche. Nach einem kurzen Blick auf das Wetterradar fuhr ich mit dem Auto nach Rathmannsdorf. Von dort oben kann man auf Porschdorf blicken und man sieht einige markante Berge der Sächsischen Schweiz. Meine Kamera baute ich an dieser Stelle auf und wartete auf die Blitze. Doch von den Blitzen war nicht viel zu sehen.  Jedoch gingen viele Blitze hinter meinem Rücken zu Boden, also fuhr ich fix da hin.

Hier war es schon viel besser. Ich hatte einen freien Blick nach Osten. Von hier aus konnte man schon erkennen, dass die Blitze im Sekundentakt einschlugen. Es war stockfinster aber durch die Blitze wurde es richtig hell. Besonders schön fande ich, dass man auch den kleinen Zirkelstein so gut erkennen konnte.

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Hier erkennt man sehr gut, wie die Blitze in Tschechien einschlagen. Es war zu dieser Zeit komplett dunkel aber durch die Blitze konnte man die Silhouetten von den Bergen erkennen. Rechts ist der kleine Zirkelstein zu sehen, daneben erkennt man noch die Kaiserkrone sowie der schon in Tschechien stehende Rosenberg. In der linken Bildecke blickt man auf die Schrammsteinkette. Aufgenommen habe ich diese Situation mit einem 24-70 mm Objektiv. Die Brennweite lag bei 70 mm. Ich hatte aber leider mein Teleobjektiv daheim vergessen hätte mich da selbst treten können ;-). Da das Gewitter immer weiter wegzog kam ich mit meinem “Weitwinkel” nicht mehr weit.

Also fuhr ich fix nach Hause packte mir mein 70-200 mm Objektiv ein und fuhr nach Porschdorf zum “Querweg”. Auch hier rasselten die Blitze weiter zu Boden. Ich baute meine Kamera auf und nach einer Minute fing ich schon den ersten Blitz ein.

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Blitzeinschlag in den Rosenberg (27.07.2014)

Hier kann man gut erkennen wir der Blitz in den Rosenberg bei Tschechien einschlägt. Kurz danach hörte man diesen Einschlag jedoch nur noch als leises Donnergrollen. Den Wind kann man ja leider nicht fotografisch festhalten, aber den Bäumen erkennt man, dass es stürmisch war.

Kurze Zeit später fing es allerdings an mit regnen und so fuhr ich wieder nach Hause.

Dieses Bild war am 31.07.2014 in der Sächsischen Zeitung zu sehen, ich habe mich sehr gefreut.

28.07.2014

Am nächsten Tag verabredete ich mich mit Sven und so unternahmen wir wieder einmal etwas gemeinsam. Es ging wieder an die gleiche Stelle nach Rathmannsdorf wo mein oberes Bild entstanden ist. Jedoch zeigten sich noch keine Blitze. Diesen Moment nutzt Sven um seine Autobirne zu wechseln 😉

Nach etwa 15 Minuten zeigte sich aber dann ein Blitz. Aber an der vollkommen falschen Stelle. Also wechselten wir wieder unsere Aussicht und gingen zum Aussichtsturm nach Rathmannsdorf  und von da aus konnten wir die Blitze einfangen. Diese waren aber relativ “schwach” und uns gelang kein einziges brauchbares Bild.

Da ging es nun noch mal zu einer anderen Aussicht und da hatten wir mehr Glück.

Dort oben ist mir dann dieses Bild gelungen.

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Porschdorf in der Gewitternacht (28.07.2014)

Hier blickt man auf Porschdorf, meinem Heimatort, im Hintergrund geht auch wieder ein Blitz zu Boden. “Leider” waren die Blitze aber nicht so stark, auf der einen Seite bin ich natürlich froh das nichts schlimmes passiert ist, aber aus der fotografischen Sicht ist es Schade.

Aber naja das nächste Gewitter kommt bestimmt 🙂

Auch am nächsten Tag war ich wieder unterwegs aber da hatte ich leider nicht so viel Glück.

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