Meine schönsten Fotomomente

Seit meinem Einstieg in die Fotografie und insbesondere in der Landschaftsfotografie, habe ich schon viele wunderbare Momente erleben dürfen. Einige davon möchte ich Euch heute in diesen Blogeintrag vorstellen.

Seit ich mit dem fotografieren begonnen hab, war ich schon an vielen schönen Orten. An manchen Orten war ich bereits schon mehrmals, bis ich die richtige Stimmung vorfand. Mal steht der Nebel zu hoch, mal gibt es gar keinen Nebel. Es kann auch passieren, dass die es keine gute Sicht gibt oder dass das Wetter einen einen Strich durch die Rechnung macht. Ohne Wolken sieht auch der schönste blaue Himmel einfach nur langweilig aus.

Bei frostigen Temperaturen auf dem Lilienstein im Februar 2012

Eine ganz besondere Tour, an die ich mich immer wieder gern zurück erinnere, machte ich Februar 2012 mit Holger (www.niceshoot.de). Der Vortag war ziemlich sonnig und auch warm, am Abend klarte dann jedoch der Himmel auf und wir wussten, dass uns eine klare und vor allem kalte Nacht bevorstehen wird. Es bildete sich sogar Nebel. Das ganze ist im Winter eigentlich nicht so typisch. Mit dem Sonnenstand entstehen dann in dieser kalten Jahreszeit immer wieder tolle Fotos.

Für mich war es auch der erste Sonnenaufgang, den ich vom Lilienstein aus erleben durfte. Es war ziemlich kalt aber gerade dieser Frost hat den Bildern den besonderen “Schliff” gegeben.
Auch konnte ich das erste mal den Nebel erleben. gern erinnere ich mich daran zurück, es ist nun schon wieder fast 4 Jahre her.

Das Licht war leicht golden und mit dem Teleobjektiv wirkten die Ansichten wie “Sepia”-Bilder.

Im Februar war ich zwei Objektiven unterwegs, zum einen hatte ich Weitwinkel von Sigma und ein “SuperZoom”-Objektiv von Tamron. Mehr Bilder von diesen Objektiven findet ihr hier.

Wie ich bereits oben schon geschrieben habe, finde ich es wunderschön, dass man immer wieder andere Lichtstimmungen vorfindet. Hier habe ich das gleiche Motiv noch einmal im September 2012 fotografiert. Links sind die Bilder vom Februar und rechts die vom September.

Hier habe ich noch ein Beispielbild wie die gleiche Aussicht zu unterschiedlichen Tageszeiten aussehen kann. Zwischen beiden Bildern liegen nur 2 Tage 🙂 Links konnte man keinen Nebel sehen, dafür gab es einen tollen Sonnenaufgang. Rechts hingegen konnte man keine Sonne sehen, aber es gab ein tolles Nebelmeer 😀

Die Kiefer auf dem Lilienstein ist übrigens eines meiner Lieblingsmotive. Im September 2012 konnte ich diesen Baum fotografieren. Es sah eigentlich erst gar nicht nach einem tollen Sonnenaufgang aus. Ich baute trotzdem meine Kamera auf aber die Sonne wollte nicht herauskommen. Ich wollte schon meine Kamera wieder einpacken. Zum Glück hatte ich es nicht gemacht, den der Himmel riss plötzlich auf und für einen kurzen Moment konnte ich eine wunderbare Stimmung erleben. Das Bild von der “Wetterkiefer” hat es sogar in der Fotocommunity in die Galerie geschafft. Jährlich werden da ca. 40 Bilder (durch Voting der Mitglieder) in die Galerie gewählt und meines war dabei. Das machte mich unglaublich stolz :-).

Blitze und Regenbögen in der Sächsischen Schweiz

Neben den ganzen Nebelstimmungen und den schönen Sonnenauf- und Untergängen finde ich es auch interessant, den Blitzen und Gewittern hinterherzujagen. Besonders im Sommer ziehen immer wieder einmal Gewitter aber leider auch ab und zu das ein oder andere Unwetter über uns hinweg. Besonders gern erinnere ich mich da wieder an eine Tour. Zusammen mit Matthias Menge war ich auf dem Weg zur Schrammsteinaussicht. Das Wetter war an diesen Tag besonders launig. Regen und Sonne wechselten sich gegenseitig ab. Zum späten Nachmittag beruhigte sich aber das Wetter und wir machten uns auf dem Weg. Nach ca. 50 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht und wir standen auf Schrammsteinaussicht. Doch was war das? Eine riesige Wolkenwand zog auf uns zu. Von weiten klang hörte man ein Geräusch, was so klang als wenn jemand eine Dusche angemacht hatte.

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Anschließend kam die Sonne heraus und hinter unseren Rücken bildete sich ein wunderschöner Regenbogen. Allerdings mussten wir da wieder auf eine andere Aussicht gehen. Klitschnass rannten wir über die Schrammsteinaussicht. Schnell wechselte ich mein Objektiv und schraubte meinen Polfilter auf. Dann wartete ich nur noch darauf, dass noch einmal die Sonne heraus kam und drückte dann ab.

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Regenbögen sind wieder etwas besonderes da es dabei auch immer ein besonders schönes Licht gibt. Alles wirkt extrem gesättigt, solche Momente konnte ich nun schon mehrere Male erleben. Hier sind ein paar Bilder davon. Einen kleinen Bericht über die Gewitter findet ihr hier.

Großartige Lichtstimmungen

Manche Aussichten musste ich schon mehrmals besuchen. Manchmal gab es einfach zu viel Nebel und ich versank darin. Manchmal gab es gar keinen Nebel aber es kam auch schon vor dass ich auf einer Aussicht stand und dann zogen plötzlich Regenwolken über mich hinweg.  Aber manchmal passt wirklich alles. Die Sonne ist, es gibt Nebel und die Finger sind nicht kalt. Hier habe ich meine schönsten Bilder zusammengepackt.

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