Mein erstes Mal…. auf den Bergsichten (2015)

Mit diesem Blogeintrag möchte ich Euch meine Eindrücke des diesjährigen Bergsichten-Festivals präsentieren.

Bereits im Sommer begannen wir die Vorbereitungen. Wir überlegten uns ein Konzept und wählten schon die Bilder aus.
Mit Freunden hatten wir uns kurzentschlossen wie wir diese Bilder am besten präsentieren.

Letztendlich hatten wir einen Stand mit Präsentationswänden. Die Länge betrug ganze 17 m.
Wir hatten sogar den größten Stand auf den Bergsichten :-).

Auf der Messe präsentierten wir an den Bilderwänden 50 Fotos aus der Sächsischen Schweiz.
In unseren Portfolio-Mappen gab es dann jeweils noch ein mal 50 Bilder zu sehen.

Nun möchte ich meine Eindrücke schildern.

1 Tag – Aufbau und Erste Gespräche (13.11.2015)

An diesen Tag musste ich leider noch arbeiten. Matthias schrieb mir, dass er ca. 15 Uhr vor Ort sein wird und
anfängt die Bilder aufzuhängen. 16:15 Uhr rief ich dann Matthias an ob alles ok ist.
Schon am Telefon konnte ich hören, dass das Aufbauen gerade ganz im Gange war. Soll ich noch irgendetwas
mitbringen. Matthias sagte mir, dass unbedingt noch Angelschnur gebraucht wird, da die jetzige fast alle ist.
Nun gut im digitalen Zeitalter ist es ja garnicht so schwer einen Angel-Laden zu finden.
Mein Weg führte mich dann in die Dresdner Neustadt.

Nach einer aufregenden Autofahrt durch den Berufsverkehr stand ich dann in einem riesigen Laden für Angelbedarf.
Ich stellte dann dem Verkäufer die wohl dümmste Frage die er je gehört hat.

Ich:                  Gibt es hier Angelschnur?
Verkäufer:       Natürlich!, Wie dick soll diese den sein?
Ich:                  Hm, ich denke mal 1 mm wäre gut
Verkäufer:       1 mm ??? Was wollen Sie den damit machen?
Ich:                  Bilder aufhängen

Der Verkäufer führte mich anschließend zu der Abteilung mit der Angelschnur und ich konnte diese einkaufen. Schnell rief ich
Matthias an, das ich jetzt wieder losfahre.

Der Berufsverkehr wurde immer schlimmer und ich immer nervöser. Ich musste schon aufpassen, dass ich keinen
Fahrradfahrer über den Haufen fahre. Dann hatte ich noch ziemliche Probleme das Hörsaalzentrum zu finden obwohl
ich schon 100 mal da vorbeigefahren bin. Naja gut ich habe es dann doch gefunden.

An unserem Stand angekommen sah ich schon das fleißig gewerkelt wurde.
Vielen Dank schon mal an unsere Freunde der Stativkarawane sowie an Thomas 
Zimmermann die uns tatkräftig beim aufhängen der Bilder unterstützten.

Als ich ankam und sagte ich habe es nicht gleich gefunden, lachten alle und sagten:
Wer das Gleitmannshorn nicht findet, findet auch das Hörsaalzentrum nicht 🙂
Das ganze wird mir wohl noch ewig nachhängen 😀 (Ich hatte mich mal 2014 mit ein paar Freunden im
Wald verirrt und wir kamen an einer ganz komischen Aussicht
heraus)

Aber dann war es doch soweit und die Bilder hingen alle und es kamen schon die ersten Besucher.
Hier konnte ich schon die ersten Gespräche führen. Die Zeit verging wie im Flug und dann zeigte die Uhr schon 22:00 Uhr.
Matthias musste dann auch schon weg, da er schon seit 4 Uhr auf den Beinen war. Ich blieb
noch ein wenig da und trank das ein oder andere Bier. Kurz vor Mitternacht fuhr ich aber dann doch heim 🙂

 

Foto 13.11.15 20 36 50 Foto 13.11.15 20 36 55

2. Tag – Treffen von Freunden

Nun war auch schon der erste Tag vorbei. An diesen Tag wollte ich Matthias abholen. Als erstes hielten wir natürlich an der Tankstelle an. Matthias hatte das
Bedürfnis nach einem Kaffee, also hab ich ihn diesen Wunsch erfüllt. Anschließend hielt ich bei mir noch einmal an, da ich Schussel wieder etwas vergessen
hatte.

Wir legten wieder unsere Präsentationsmappen aus und es kamen wieder sehr viele Leute. Auch viele Freunde besuchten uns. Es gab wieder viele schöne
Gespräche. Schöne Gespräche sind auch mit Herrn Peter Popp entstanden. Er hatte neben uns auch eine Ausstellung. Er fotografierte aber nicht, er malte.
Zu jedem Bild hatte er dann auch noch eine Geschichte parat. So ging auch schon wieder ein Tag vorbei. Ich kaufte mir dann noch eine Jacke und anschließend
fuhren wir wieder nach Hause.

3. Tag – Der Größte Andrang

Nun war auch schon der Sonntag da. Geschlafen hat man fast kaum, aber als wir wieder an unserer Ausstellung standen war von Müdigkeit keine Spur mehr.
Heute war mal alles anders. Als wir darauf warteten, dass wir unsere sieben Sachen aus einem Raum abholen durften, wurden wir gefragt ob wir uns nicht einen
Film angucken wollen. Natürlich wollten wir das und wir sahen einen Film wo es um das Hahnenkamm-Rennen ging. Aber wir konnten nicht lange bleiben, der
Schlüssel war endlich da und wir mussten uns um unseren Stand kümmern.

Der Andrang war an diesem Tag enorm und der Tag ging ziemlich schnell vorbei. Zum Schluss konnten wir noch ein paar Abschiedsfotos schießen. Dann
packten wir alle Bilder wieder ein und fielen todmüde ins Bett.

Es war ein wirklich geniales Wochenende. Uns hat es wahnsinnig viel Spass gemacht. Die Gespräche waren alle sehr interessant. Wir haben viele nette
Menschen kennengelernt. Vielen Dank an alle Besucher und natürlich an alle Helfer.

Danke an unsere Freunde der Stativkarawane (inklusive den Frauen), vielen Dank an Thomas Zimmermann, vielen Dank auch an die, die es uns
ermöglicht hatten unsere Bilder hier auszustellen.

 

20151115-DSC_9865 20151115-DSC_9868
20151114-DSC_9852 20151115-DSC_9858

 

20151114-DSC_9835 20151114-DSC_9846

Kommentar verfassen