Die Nebelzeit hat begonnen

Nun beginnt für mich persönlich eine ganz besondere Zeit. Der Herbst ist nun endlich angekommen. Die Tage werden nun wieder kürzer und kälter. Das gefällt zwar nicht jeden – doch ich als Herbstkind finde das wunderbar :-).

Die Sonnenauf- und untergänge sind jetzt wieder besonders stimmungsvoll. Das liegt zum einen an dem Nebel, der nun wieder in Massen auftritt sowie an der sauberen klaren Luft. Teilweise kann man bis in das Erzgebirge sowie in das benachtbarte tschechische Mittelgebirge blicken.

In den letzten Tagen war auch wieder ideales Wetter. Also war ich auch mal wieder frühs unterwegs, Am 27.09.2014 verabredete ich mich mal wieder mit Sven. Die Wahl fiel aufgrund der guten Wetterprognose auf den Lilienstein.

Der Lilienstein, als einzigster rechtselbiger Tafelberg” ist immer die erste Wahl wenn der Nebel zu hoch ist. Andere Felsen wie der Zirkelstein oder gar die Bastei werden an solchen Tagen gnadenlos “überschwemmt”. Sven war schon in der Nacht zuvor am Lilienstein und machte Fotos, Über Facebook hielt er mich auf dem laufenden und schimpfte schon über dem Nebel der langsam immer näher kam.

Später, so erfuhr ich es am nächsten Morgen, fuhr er auf die Hohburkersdorfer Höhe und versuchte dann dort sein Glück. Eigentlich dachte ich Sven macht die Nacht durch bei seinen Sternen. Doch als ich anrief ging er nicht an sein Handy ran. Da dachte ich mir, er ist wohl beschäftigt und da habe ich ihm eine SMS geschrieben “Schläfst du xD?”. Als ich immer noch keine Antwort bekommen habe, versuchte ich noch einmal anzurufen und siehe da er ging ran.

Doch was war das? Sven klang total verschlafen ich glaub er hatte doch ein wenig da oben geschlafen. 30 Minuten später trafen wir uns am Lilienstein. Auch dort hatte Sven noch mal die Augen zugemacht. Ihm kam es ganz Recht, dass ich etwas später vor Ort war. Der Aufstieg erfolgte ziemlich problemlos, das einzige was etwas schwierig war, war es den richtigen Weg zu finden, den teilweise konnte man keine 3 m weit sehen.

Auf dem Weg nach oben wurde es auf einen Schlag wärmer. Wir haben also die Nebeldecke durchbrochen. Oben angekommen standen wir über einem riesigen Nebelmeer. Schnell gingen wir zur Ostaussicht des Liliensteines und bauten unsere Kameras auf. Sven konnte noch ein wenig vom Sternenhimmel einfangen ehe er seine Kameras für seine Zeitraffer aufbaute. Unter uns wabberte die Nebelsuppe.

Während Sven fix eine andere Aussicht checkte konnte ich mal ein Bild machen. Ich nenne es “Der alte Mann und das (Nebel)meer” 🙂
Sven gibt auf diesem Bild einen wunderschönen Größenvergleich ab. Hier sieht man erst einmal wie hoch der Nebel eigentlich steht.

Zuvor habe ich selbst einmal gemodelt 😉 Bin ich nicht fotogen?

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Während Sven fix eine andere Aussicht checkte, konnte ich davon ein Bild machen. Ich nenne es “Der alte Mann und das (Nebel)meer”. Sven gibt auf       diesen Bild einen wunderschönen Größenvergleich ab. Nun sieht man auch, wie hoch dieser Nebel eigentlich steht.

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Es kann allerdings auch passieren, dass man komplett im Hochnebel steht.

Kurz nach Sonnenaufgang hörten wir Schritte. Ich erkannte gleich, dass es Mike war. Mike kenne ich auch schon etwas länger durch die “Fotocommunity” in der ich auch angemeldet bin.

Nun wurde das Licht immer härter, das war nun für mich der Zeitpunkt mein großes Teleobjektiv herauszuholen.

Ich machte einige Bilder von den Laasensteinen. Diese lagen in einem wunderschönen angestrahlten Nebelmeer. Anschließend ging ich noch einmal auf eine andere Aussicht und fotografierte die Festung Königstein.

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Die Laasensteine im Morgenlicht

Wie zwei Inseln scheinen diese Berge in einem Meer zu schwimmen.

Im Hintergrund erkennt man den Rosenberg. Dieser Berg steht schon in Tschechien.

Ein Stück Festung

Die Festung Königstein

Die Festung Königstein ist eine der größten Bergfestungen in Europa.

Sie ist etwas niedriger als der Lilienstein. An manchen Tagen wird diese
Festung also vom Nebel überschwemmt.

 Hier sieht man nur noch die Burgmauer.

Als wir nun den Heimweg antraten machten wir noch einmal eine kurze Rast an der Blauen Lagune. Anschließend fuhr ich noch einmal nach Langhennersdorf um den Wasserfall zu fotografieren.

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