Die Nächte werden kälter

Nun scheint er uns der diesjährige Sommer endgültig verlassen zu haben. Vor einigen Wochen kletterte das Thermometer aber immerhin noch fast bis an die 30 Grad Grenze, nun hält aber immer mehr der Herbst Einzug. Wir merken es, dass es in den Nächten richtig kalt ist, teilweise sinkt hier die Temperatur bis auf 5 Grad.

Da es am Tag aber aber wärmer ist bildet sich dadurch in der Nacht der Nebel. Nebel ist etwas ganz besonderes. Immer wieder studiere ich den Wetterbericht, im Laufe der Jahre weiß ich nun wie und wann Nebel entsteht. 

Die letzten Tage herrschte solch eine Wetterlage, der Nebel entstand über Nacht und zog am Tag durch die Täler der Sächsischen Schweiz. Es zog mich hierbei wieder in das Rathener Felsengebiet. Die Felsen in Rathen stehen teils ziemlich “weit” auseinander, auf Bildern ohne Nebel fehlt da immer etwas weil zwischen dieses Felsen eine große Lücke (z.B. eine Wiese oder Häuser) klafft. Wenn aber der Nebel darüber zieht und diese Lücken schließt entstehen wunderbare Momentaufnahmen.

Auf dem linken Bild sieht man was ich meine, überall klaffen Lücken. Auf dem rechten Bild ist alles wunderschön isoliert und der Nebel gibt diesem Bild schon fast etwas mystisches.

Hier könnt ihr Euch den direkten Vergleich ansehen

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Auch gestern war wieder solch ein Tag und so ging es gemeinsam mit Matthias Menge (www.mmengefotografie.de) wieder hinaus. Wir wollten noch einmal an die Stelle gehen, an der wir schon am Samstag standen. Das Wetter an diesem Morgen war wirklich klasse. Am Himmel standen die Sterne und durch die niederen Täler zog der Nebel entlang wie ein kleiner Fluß. Die Luft war unglaublich klar. Von den Blättern tropfte die Nässe herunter. Im Schein unserer Taschenlampe sahen wir die feinen Wassertropfen, wir standen also auch teilweise im Nebel. 

An diesem Tag teilten wir uns auf. Matthias wollte an einer Stelle ein Bild machen, was er schon lange im Kopf hatte, aber ich wollte noch einmal an die Stelle gehen wo ich schon am Tag zuvor stand. 

Einige Minuten später stand ich dann dort, über mir standen die Sterne und vor mir wabberte der Nebel durch das Elbtal fast wie ein kleiner Eisenbahnzug. Es war unglaublich still an diesem Morgen. Nur ein kleiner Kauz, welcher scheinbar auf einem Baum neben mir saß machte die typischen Geräusche. 

Für einen kurzen Moment schloss ich meine Augen und ich habe diesen Moment einfach nur genossen. Danach war es aber Zeit meine Utensilien aufzubauen. Das erste Mal habe ich meinem Slider ausprobiert. Der Slider trägt den lustigen Namen KLMT-1000 und wurde von meinem Fotofreund Christoph Klammt entwickelt und gebaut sicherlich wird es dazu auch noch einmal einen kleinen Bericht geben. Nach 10 Minuten war es dann soweit und meine Kameras klackten und klickten im Takt. Nach einiger Zeit zog dann der Nebel sogar noch in den Talkessel hinein und sogar von hinten kam der Nebel, so dauerte es dann auch garnicht lange bis alles vom Nebel zerfressen war.

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