Nebelmorgen im Zschand (30.05.2014)

Der Wetterbericht versprach für das kommende Wochenende wieder schönes Wetter. Einige Tage zuvor gab es bereits in weiten Teilen der Sächsischen Schweiz wieder heftige Unwetter. Kleine Bäche sind wieder über die Ufer getreten und auch ein paar Wanderwege hat es wieder erwischt. Glücklicherweise ist aber nicht so viel passiert und die Wanderwege sind wieder frei.

Durch diese Regenfälle hat sich natürlich viel Feuchtigkeit angesammelt und das ist immer ein gutes Zeichen für Nebel.

Ich verabredete mich wieder einmal mit Matthias für eine kleine Fototour. Diesmal sollte es auf den Kleinen Winterberg gehen. Wir erhofften uns eine sternenklare Nacht (es war Neumond) und natürlich den begehrten Nebel.

22 Uhr holte ich Matthias ab und wir fuhren mit dem Auto ins Kirnitzschtal. Schon auf der Hinfahrt fuhren wir durch sehr dichten Nebel. Doch dann kam die große Enttäuschung. Es war kein natürlicher Nebel, es war nur Rauch von einem sehr großen Lagerfeuer. Also zu früh gefreut 🙂

Nach dieser kurzen Fahrt stellten wir unser Auto ab und huckten unsere Rucksäcke auf. Diesmal waren diese sehr schwer, denn wir hatten natürlich auch Schlafsäcke und Matten mit, falls es regnen sollte. Da oben gibt es ja allerhand Boofen wo man übernachten kann.

Nach 60 Minuten war es dann endlich vollbracht und wir standen auf einer einer Aussicht. Wir hatten an diesen Tag wirklich sehr viel Glück gehabt. Unter uns lag ein gigantisches Nebelmeer und über uns funkelten die Sterne.

Blick in den Zschand

 

Es war einfach nur ein unbeschreibliches Gefühl was man nicht beschreiben kann. Aus dem Wald hörte man die Eulen und hinter uns konnte man das grunzen von Wildschweinen hören. Aber wir waren in Sicherheit 🙂

Dieses Bild mit dem Nebelmeer entstand 2:30 Uhr. Eine Stunde später begann schon die Dämmerung und kurze Zeit später ging die Sonne auf.

Hier ein kleiner Vergleich sich die Verhältnisse abwechselten.

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Fast die gesamte Tour habe ich mit meiner GOPRO aufgenommen, natürlich ist da auch ein Video entstanden, was ich Euch nicht vorenthalten möchte.

So ging ein wunderschöner Morgen zu Ende. Zuhause war man dann doch ziemlich angeschlagen. Abends ging es dann noch auf ein Zeitraffertreffen, welches Sven von www.free-inspiration.com organisiert hatte. Wir trafen uns 18 Uhr beim gemeinsamen Essen in der Porschdorfer Einkehr. Bei leckeren Essen und dem ein oder anderen Bier konnte man sich satt Essen. Nette Unterhaltungen sind dabei entstanden. Sven und ein paar andere aus dieser Gruppe wollten an diesen Abend noch einmal auf dem Winterberg gehen. Aber das war zu viel für mich (ich zu dieser Zeit schon 34 Stunden auf den Beinen) ich ging zusammen mit Rüdiger, Holger und Uwe erst auf die Waitzdorfer Höhe und anschließend auf die Ebenheit in Waltersdorf.

Ein wunderbares verlängertes Wochenende war für mich 3:00 zu Ende 😉

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