Ein Motiv – 3 Objektive – 3 Bildwirkungen

Am Montag ging es nach der Arbeit wieder einmal heraus zum fotografieren. Das Wetter war ziemlich launig. Wind, Regen und Sonne wechselten sich immer wieder ab. Es war Aprilwetter mitten im Mai.

Der ideale Tag wird nie kommen. Er ist heute, wenn wir ihn dazu machen.

Also versuchten wir unser Glück und liefen zum Gamrig. Der Gamrig ist einer meiner Lieblingsaussichtspunkte in der Sächsischen Schweiz. Ich mag den Blick Richtung Rathen.

Im heutigen Beitrag möchte ich Euch einmal die Bildwirkung von 3 verschiedenen Objektiven zeigen. Diese Objektive habe ich immer in meiner Kameratasche.

Der leichte Telebereich

Das Sigma 50 mm ART Objektiv

Dieses Objektiv, welches ich mir erst Ende 2018 gekauft habe ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Bildqualität ist schon bei Offenblende verdammt gut und abgeblendet ist es einfach nur rasiermesserscharf. Obwohl 50 mm in der Landschaftsfotografie relativ lang sind, setze ich es immer wieder für meine Panoramen ein. 

Es eignet sich wirklich hervorragend für Landschaftsaufnahmen und spielt seine wahre Größe aus, wenn man es bei Panorama-Aufnahmen einsetzt.

Der Weitwinkelbereich

Nikon 14-24 mm 2.8

Dieses Objektiv ist das wohl beste Weitwinkelobjektiv. Es ist zwar schon ein etwas älteres Modell, jedoch ist die Bildqualität einfach nur überragend. Die Blende 2.8 eignet sich perfekt die nächtliche Landschaft einzufangen.

Ich setzte es immer wieder gern ein, wenn ich viel auf ein Bild bekommen möchte. Leider ist aber auch nicht jedes Motiv dafür geeignet. Das Objektiv ist trotzdem immer in meinem Fotorucksack mit dabei.

Der Telebereich

Tamron 70-200 mm 2.8

Das hier ist eines meiner Lieblingsobjektive. Obwohl man denkt, dass man solch eine Brennweite in der Landschaftsfotografie nicht benötigt, spielt es hier seine Stärken aus. Man kann Perspektiven fotografieren, die man so eigentlich nicht hinbekommt und die dadurch interessant wirken.

Richtig interessant wird es aber erst, wenn man dieses Objektiv auf einen Panoramaadapter anbringt. So kann man anschließend schöne Flächenpanoramen fotografieren und man erfreut sich an den Details die man dann auf den Bildern sieht.

Mit diesen 3 Objektiven und den dazugehörigen Nodalpunktadapter erzielt man verschiedene Bildwirkungen, obwohl das Motiv das gleiche ist.

Das linke Bild ist mit dem Nikon 14-24 mm bei ca. 20 mm aufgenommen. Es handelt sich dabei um ein Panoramabild aus ca. 8 Hochformataufnahmen. Das Ziel war es ein hochauflösendes Bild zu haben. Durch die Panoramaentwicklung hat es dennoch nicht an großartig an Auflösung gewonnen, einzig der Bildwinkel hat sich stark vergrößert. Die Lichtstimmung an dem Tag war auch grandios und kommt hier sehr gut rüber.

Bei dem linken Bild setzte ich das Sigma 50 mm ART ein. Obwohl das ein leichter Telebereich ist, sieht das Bild dennoch aus, als wäre es mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen. Es handelt sich hier um ca. 12 Hochformataufnahmen in 2 Reihen. Hier konnte ich tatsächlich die Auflösung stark erhöhen und man sieht sehr viele Details. Das Bild sieht aber trotzdem nicht aus wie ein typisches Panoramabild. So etwas mag ich.

Mit einem Teleobjektiv lassen sich großartige neue Perspektiven finden

Hier setzte ich immer gern mein 70-200 und mein 150-600 ein. Beides sind Objektive der Firma Tamron, die ich schon seit Beginn meiner Fotografiezeit sehr schätze. Gern setze ich mehrere Bilder zu einem großen zusammen. Heraus kommen dann Bilder die nur so vor Details strotzen oder völlig neue Blickwinkel zeigen.

Dieses Bild zeigt ein Flächenpanorama, welches ich mit dem Teleobjektiv aufgenommen habe. Hier setzte ich aber allerdings mein 150-600 mm Objektiv ein und nutzte die vollen 600 mm. Durch mehrere Aufnahmen entstand hier wieder ein Panoramabild. Hier sieht man das ganze Massiv des Rauensteines. Die Bildwirkung ist wirklich grandios.

Es ist schon gigantisch welche Details man hier so erkennen kann, wenn man mal reinzoomt 😉

Blick auf das ca. 4 km entfernte Wehlen. Am Horizont erkennt man sogar noch einen Ballon.

 

 

 

Blick auf die „Friedensburg“. Dieses Gebäude steht auf der anderen Elbseite.

 

 

 

Ein Blick hinüber zum Wehlgrund. Hier erkennt man den Gansfelsen und die Wehlnadel

 

 

 

Vor einigen Monaten sah es an dieser Stelle noch so aus. In der Nacht hatte es geschneit und ich konnte am nächsten Tag auf dem Gamrig einige Motive mit Schnee fotografieren. Auch hier setzte ich das 50 mm Objektiv von Sigma ein.

Ich hoffe doch sehr, dass Euch dieser kleine Blogeintrag gefallen hat. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr hier ein paar Kommentare da lässt 😉

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