Rückblick – die ersten 6 Monate im Jahr 2015

Nun ist es wieder einmal an der Zeit einen neuen Blogeintrag zu schreiben. Leider habe ich das in der letzten Zeit ziemlich vernachlässigt, aber nun möchte zu jeder Tour immer mal wieder einen kleinen Bericht schreiben.

Das winterliche Hohnstein (Dezember 2014)

Das Jahr 2015 begann ziemlich winterlich. Es hatte hin und wieder ein wenig geschneit. Ein beliebtes Motiv im Winter ist die Burgstadt Hohnstein. Dieses kleine Städtchen liegt nur wenige Kilometer von meinem Heimort Porschdorf entfernt. Als es Ende Dezember ordentlich geschneit hatte, fuhr ich zusammen mit einem Kumpel nach Hohnstein. Nach einer kurzen Zeit hatten wir unsere Aussicht erreicht.

Wir hatten nun einen wunderschönen Blick auf  Hohnstein. Dabei machte ich dieses Bild.

DSC_2379

Hier konnte ich auch zum ersten Mal mein neues Objektiv testen, was ich beim Briefmarkenwettbewerb von Postmodern gewonnen hab. Hier könnt Ihr einen Bericht über den Briefmarkenwettbewerb lesen.

https://mopo24.de/nachrichten/postmodern-sieger-motive-auf-briefmarken-mopo24-3168

Die Carolaaussicht im Winter (Februar 2015)

Die Carolaaussicht, eine der schönsten Aussichten der Sächsischen Schweiz, war das Ziel einer Fototour im Februar. Zusammen mit Matthias liefen wir durch die
vereiste Wilde Hölle. Dieser Wanderweg ist schon im Sommer ein sehr schwieriger Weg. Durch einige Eisenleitern und hohe Stufen gelangt man aber ziemlich
schnell zur Carolaaussicht. An diesen Tag war es noch schwieriger, es war ja alles vereist. Ein Glück das wir oben heil angekommen sind 😉

Nach ca. 60 Minuten (normalerweise läuft man da nur 45 Minuten hoch) hatten wir unser Ziel erreicht. Ein eisiger Wind pfiff uns um die Ohren. Es sah erst garnicht so gut aus,
aber als die Sonne heraus kam, gab es doch noch ein tolles Licht. Ich machte dabei dieses Bild.

DSC_2508

An diesem Bild gefällt mir die düstere Stimmung. Als die Sonne höher stand und die Sicht langsam schlecht wurde machten wir uns auf den Heimweg. Da der Zugang zu der Aussicht
richtig vereist war, kam das worauf man schon fast gewartet hatte. Ich stürzte und verletzte mich am Knöchel. Ich quälte mich den steilen Weg herunter und musste mich erst einmal
setzen. Mir wurde auf einmal schlecht und wir mussten erst einmal eine Pause einlegen.

Als der erste Schreck verdaut war und ich wusste, dass mein Fuß nicht gebrochen ist gingen wir die Wilde Hölle wieder herunter. Es war ein sehr anstrengender Rückweg und ich war
froh, als wir endlich wieder am Auto waren.

Zuhause angekommen, ließ ich mich dann erst einmal ins Krankenhaus fahren. In der Notaufnahme musste ich fast 5 Stunden warten. Ich war auch nicht der einzige der in der Notaufnahme
humpelte ;-).  Nach der langen Wartezeit hatte ich dann endlich meine Diagnose. Es war zum Glück bloß eine starke Überdehnung des Sprunggelenkes. Aber das merke ich sogar heute
noch.

Der Arztbericht ist auch ziemlich lustig. „Der Patient stürzte gegen 8 Uhr in den Schrammsteinen, er musste den 6 km langen Weg zurück laufen – dies unter sehr großen Schmerzen“

In den Honigsteinen (März 2015)

Im März, als sich langsam die ersten Frühlingsboten ankündigten, ging ich wieder einmal mit Matthias auf eine kleine Fototour. Unser Ziel war die Lok in Rathen. Nach einem
45-minütigen Marsch durch den dunklen Wald hatten wir unser Ziel erreicht und wir standen am Fuße eines Kletterfelsens. Am Horizont konnten wir noch den Mond sehen.
Wenige Minuten später war dieser verschwunden. Zum Glück konnte ich noch ein Bild machen.

DSC_2606
Nun ging es Schlag auf Schlag und es wurde langsam hell. Am Firmament gab es einen herrliche Himmelsfärbung.

Lokomotive_April 2015-Bearbeitet
Solch eine tolle Färbung hätten wir uns niemals erträumt. Aber diese Färbung hielt nicht lange an. Als die Sonne schon 30 Minuten am Himmel stand, wurden auch endlich
die Felsen der Bastei angestrahlt. Nun konnte ich dieses Bild machen. Es zeigt die Felsenburg Neurathen sowie den Mönchsfelsen. Im Hintergrund erkennt man den Rauenstein.

Bastei April
Anschließend ging es herunter. Diesmal stürzte ich nicht und kam auch wieder heil zu Hause an.

Der Frühling hält Einzug (April 2015)

Die Tage werden nun endlich wieder wärmer und so kam auch wieder die Zeit für die Sonnenuntergänge. Im April lernte ich noch Timo Füssel kennen. Timo hatte unseren
Bildervortrag besucht den Sven und ich in der Einkehr vorgetragen hatten. Einen ausführlichen Bericht findet man unter anderen auf Svens Internetseite.

Mit Timo und Sven ging es im April nach Altendorf. Von hier aus fotografierten wir den Sonnenuntergang. Leider war die Aussicht ziemlich verwildert, sodass man auf
eine längere Brennweite zurückgreifen musste. Mein Teleobjektiv ist im Moment das Tamron 150-600 mm. Mit diesen fotografiere ich Tiere ( z.B. Vögel) und natürlich
auch Landschaften.

Durch diese enorm hohe Brennweite verdichten sich die Perspektiven. Kleine Dinge wie z.B. die Sonne erscheinen auf diesen Bildern dann riesengroß. So entstand
auch dieses Bild. mit dem Blick auf Porschdorf.

DSC_2756 (kleiner)

Auch erkundete ich zusammen mit Matthias und Sven neue Aussichten. Da konnte ich auch wieder Aufnahmen mit meinem Teleobjektiv machen.

DSC_2926 als Smartobjekt-1 Kopie
Hier sieht man den Gamrig, einen meiner Lieblingsfelsen während eines Sonnenunterganges.

DSC_3354 als Smartobjekt-1 Kopie
Sowie während eines Sonnenaufganges.

Hier blicke ich direkt auf meinem Heimatort Porschdorf. Kurze Zeit später begann es zu regnen.

Waitzdorfer-Ochelaussicht
Fototouren im Schrammsteingebiet (Mai 2015)

Im Mai gab es einige Feiertage. Diese nutze ich natürlich nicht zum faulenzen. Es ging wieder hinaus in die Natur. Anfang Mai besuchte uns Jan Henkel 

Gemeinsam mit Jan und Sven gingen wir auf die Kipphornaussicht. Nach 60 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht und standen auf der Aussicht.
Wir waren da aber nicht allein. Eine Gruppe von ca. 20 Touristen machte eine Rast auf der Kipphornaussicht. Das hinderte uns aber nicht daran,
unsere Kameraausrüstung aufzubauen.

Kurze Zeit später waren wir aber allein auf der Aussicht und konnten den Sonnenuntergang fotografieren.

DSC_3136-3 Kopie
Die Kipphornaussicht ist wohl eine der schönsten in der Sächsischen Schweiz-

Kipphorn 1 Kopie
Zum Männertag ging es dann 2:20 Uhr zusammen mit Matthias und Sven in die Affensteine. Dafür nutzten wir wieder die Häntzschelstiege und waren in ca. 45 Minuten am Ziel. Leider gab an diesen Morgen keinen Nebel, dafür war das Licht aber ziemlich nett.

Brosinnadel-Kopie

Zum Pfingstmontag verschlug es mich und Matthias dann wieder in eine vollkommen andere Richtung. Wir machten nämlich wieder Fotos in der vorderen Sächsischen Schweiz.

Dabei entstand unter anderen dieses Bild

DSC_3818-Pano Kopie
Am Abend zuvor sah es so aus

DSC_3533 Kopie
Nun ist es vorbei und die zweite Jahreshälfte kann kommen 😉

Natürlich sind noch viele andere Bilder entstanden aber dies war der grobe Überblick 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.