3 Tage – 3 verschiedene Stimmungen

Abend- und Morgenstimmungen in den Schrammsteinen

Nun habe ich endlich mal wieder Urlaub. Ich fahre in meinem Urlaub fast nie weit weg, den zu Hause ist es doch immer an schönsten. In meinem Urlaub besuchte ich einen Platz in den Schrammsteinen schon drei mal und immer wieder war es anders.

Am 03.07.2016, einen Tag nach den aufregenden Viertelfinale gegen Italien, traf ich mich am Abend mit Heiko. Wir mussten uns aber erst einmal stärken und fuhren in die Porschdorfer Einkehr. Hier arbeiteten wir bereits einen Plan aus wo es hingehen sollte. Heiko plädierte für einen Platz im Kirnitzschtal oder einem Aussichtspunkt in Hohnstein. Ich war dafür, dass wir mal wieder in die Schrammsteine gehen.

Das Wetter sah erst garnicht so gut aus. Sonne und Regen wechselten sich gegenseitig ab. Aber das ergibt manchmal die schönsten Bilder. 18:45 Uhr liefen wir auch dann los. Die ersten Wanderer kamen uns schon entgegen für sie war der Tag schon beendet unserer hingegen fing gerade erst an.

Nach guten 60 Minuten waren wir dann auch schon fast angekommen. Ich musste ersteinmal durchschnaufen, dann das Essen lag schwer im Magen. Heiko hatte es ja besser, bei ihm gab es nur Fisch. Nach einigen Klettereinlagen, war wir dann endlich da und uns stand die Kinnlade unten.

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Blick Richtung Westen

 

Wow, das war das erste was uns als erstes einfiel. Wir bauten schnell die Stative auf. Es regnete sogar noch leicht und ich ahnte schon was gleich kommen sollte. Ich drehte mich um und sah wie sich langsam aber sicher ein Regenbogen bildete. Ich hielt diese Szene in einer Zeitraffersequenz fest.

[baslider name=“Regenbogen“]

Es war einfach nur unbeschreiblich schön. Danach gab es noch ein herrliches Abendrot was ich natürlich auch noch fotografieren musste. 

_DSC5453-Pano-Kopie

Danach war ein schöner Abend auch schon wieder zu Ende und wir packten unsere 7 Sachen und begaben uns auf den Heimweg. Nach einen fast unendlichen Marsch durch den Wald waren wir auch endlich wieder unten am Auto. Schnell fuhr mich Heiko noch heim. Ich war völlig durchgeschwitzt und musste erst einmal kurz nach 12 Uhr duschen. Anschließend ging es gleich ins Bett.

Am nächsten Tag verabredete ich mich mit Sunny. Wir wollten schon länger mal hinaus gehen und ein paar Fotos machen. Am 04.07.2016 war es dann endlich soweit. Wir trafen uns in Königstein und fuhren gemeinsam nach Ostrau. Auch heute sollte es wieder an den Ort gehen, an den ich tagszuvor schoneinmal war.

Auch hier waren wir nach fast 60 Minuten am Ziel. Wir trafen an diesen Tag fast gar keine Menschenseele. Aber plötzlich hörten wir das „Klimpern“ von Karabinern und anderen Kletterutensilien und trafen auf drei Kletterer. Schnell kamen wir ins Gespräch. Später verabredeten wir uns sogar noch an unseren Aussichtspunkt.

Als wir am Aussichtspunkt ankamen packten wir erst einmal unsere Schnitten aus und stärkten uns ersteinmal. Danach bauten wir unsere Kameras auf und turnten über die Felsen. Es dauerte ein wenig bis wir brauchbare Fotos machen konnten. Kurz vor Sonnenuntergang war es dann möglich dieses Panorama aufzunehmen.

Frühstücks-Pano

Diesen schönen Abend genossen wir mit den zwei Kletterern. Wir kamen gut ins Gespräch und fanden heraus, das wir uns schon einmal über Facebook über den Weg gelaufen sind. Ja die Welt ist doch manchmal ein Dorf. Danach stapfte noch jemand durch das Gebüsch und wir konnten dann auch noch den Sandsteinblogger begrüßen.

So endete dann auch mein erster Urlaubstag. Mit diesen schönen Fotos und Erinnerungen ging es dann anschließend ins Bett. Es war wirklich ein „Sunnyger“ Abend 😉

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Danach ließ ich es einfach mal ruhig angehen und genoß meine freien Tage. Erst am Wochenende sollte es wieder rausgehen. Den am 09.07.2016 verabredete ich mich mit Timo. Auch an diesen Morgen ging es wieder in Schrammsteine. Diesmal aber zum Sonnenaufgang. Im Schein der Taschenlampen liefen wir durch den dunklen Wald. Überall tropfte das Wasser von den Bäumen. Zwischen den Felswänden hörten wir immer wieder ein „Plop“, es war fast wie in einer Tropfsteinhöhle. Als wir dann endlich fast oben angekommen waren, sangen die ersten Vögel.

Oben angekommen erhaschten wir die ersten Blicke. Es gab Nebel, aber das war ja kein Wunder den es hatte geregnet. Als wir aber dann wieder am Kletterzustieg waren wurden wir immer aufgeregter. Das Licht war wirklich gigantisch. Timo schoss dann schon die ersten Bilder und ich lief zu meinem Fotospot. Dort musste ich aber auch ersteinmal ein Panorama machen. Die Farben waren klasse und die Stimmung war gigantisch.

_DSC5686-Pano-1 Kopie

Meine Kamera klacke und klickte anschließend in einem besonderen Takt. Den ich nahm wieder einmal einen Zeitraffer auf. Dieser wird dann sicherlich in einem neuen Film veröffentlicht werden.

Auch Timo hatte seine Freude an diesem Tag und turnte über die Massive wie ein kleines Wiesel.

_DSC5664-Pano

Anschließend verpackten wir unsere Kameras und liefen zum Auto. Auf dem Rückweg sammelten wir noch viele Hinterlassenschaften von „Naturfreunden“ ein. Zum Schluss hatten wir zwei volle Säcke gesammelt 🙁

Als wir nach unten gingen kamen uns noch ein paar Fahrradfahrer entgegen. Guten Morgen sagten sie zu uns. Ein komisches Gefühl wenn man schon seit 6 Stunden auf den Beinen ist.

Das war doch echt mal eine tolle Urlaubswoche, mal gucken was jetzt noch auf mich zukommt.

Danke an alle Beteiligten, es war wirklich immer wieder schön.

 

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